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Adresse & Kontakt

Leutascher Schanz

Ort:

Schanz, 6105 Leutasch

Historische Plätze

Ruine

Die Leutascher Schanz ist eine Talsperre, welche den Zugang von Bayern aus nach Tirol abgrenzte. Sie steht im engen Zusammenhang mit der benachbarten Porta Claudia bei Scharnitz und sollte eine Umgehung letzterer durch das Nachbartal verhindern.

Im Zuge der Kriege, mit denen Napoleon und die französischen Truppen den europäischen Kontinent überzogen, wurde im Jahre 1805 auch Tirol angegriffen. An der Seite der Franzosen kämpften auch die Bayern.

Über die Pässe von Scharnitz und Leutasch versuchten sie in das Land einzudringen. Ortskundige Bayern aus Mittenwald zeigten den Franzosen einen Steig (heute Franzosensteig genannt und als Wanderweg begehbar), der am Grünkopf vorbeiführte. Damit konnten sie die Befestigungsanlagen der Leutascher Schanz umgehen.

Nach dem Durchbruch bei Leutasch und der Eroberung des Scharnitzpasses drangen die Franzosen ins Inntal und nach Innsbruck vor. Von der „Schanz“ in Leutasch sind noch Reste beim alten Zollamt (Unterleutasch, Ortsteil Schanz) zu sehen. Tipp: Der Einstieg zur Geisterklamm liegt in unmittelbarer Nähe (ca. 3 Min. Gehzeit).


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